Der First Responder oder auch vielerorts Helfer vor Ort genannt, ist speziell geschulter Helfer einer Hilfsorganisation (Feuerwehr, DRK, ASB, JUH, Malteser, PRS), welcher als „Vorraustrupp“ zu einem Medizinischen Notfall fährt um dort mit den ersten Lebensrettenden Maßnahmen zu beginnen.

Als kleines Beispiel möchten wir den Fall des Herzkreislaufstillstandes nehmen:

Nehmen wir an der nächstgelegene RTW benötigt ab dem Notruf 8 Minuten bis zum Einsatzort, der First-Responder benötigt ab dem Notruf nur 3 Minuten bis zum Patienten.
Das sind 5 Minuten die früher mit des Lebensrettenden Maßnahmen begonnen wird und somit ist die Hirnschädigung durch eine Unterversorgung mit Sauerstoff um 50% geringer als wenn nur der RTW
alarmiert wird.

Man kann grob gesagt annehmen, das mit jeder Minute ab dem Kreislaufstillstand 10% des Gerhirns schaden nehmen, also nach 10 Minuten theoretisch der Hirntod eintritt und eine evt. erfolgreiche Reanimation nur noch einen „decken Gucker“ hinterlässt, welcher voll pflegebedürftig ist. Jede Minute die profesionelle Hilfe Früher eintrifft verringert bleibende Schäden und verhindert teilweise sogar den Tot.

So rettet der First-Responder Leben.

Der First-Responder bei PRS

Unser First-Responder wird in Harbke stationiert werden und knapp 6000 Einwohner des Landkreises Börde innerhalb von 15 Minuten erreichen.
Seine Aufgaben sollen sein:
• medizinsicher Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungswagen
• medizinische Versorgung ohne den Einsatz eines Rettungswagen
• Türnotöffnung (zerstörungsfrei)
• Verkehrsunfall Absicherung
• Gelände First-Responder (aufgrund der Bauart unseres Fahrzeuges als Geländefahrzeug)
• Aktive Teilnahme an der Suche nach vermissten (z.B. durch abfahren von Feldwegen oder der Tagebaugebiete)
• Sanitätsdienstliche Absicherung öffentlicher Veranstaltungen in der Region (Fest-Umzüge, Dorffeste)
• Unterstützung des ehrenamtlichen PRS Sanitätsdienstes bei Absicherungen und Ausbildung

wie man Sieht ist der First-Responder eine echte Bereicherung für den Rettungsdienst in der Region und wird nach kurzer zeit voll integriert sein.

Das Finanzielle

Leider gibt es auch hier ein großes Problem, anders als Rettungswagen und Krankentransportwagen wir der First-Responder nicht von den Krankenkassen finanziert und wir möchten auch
keinem Patienten eine Rechnung für unseren Einsatz zukommen lassen, aus diesem Grund müssen wir unsere gesamten Ausgaben komplett aus Spenden decken.

Für ein komplettes JAHR benötigen wir je nach Vorhaltezeit des First-Responders zwischen 55.000 und 110.000€, das ist eine summe, welche wir als Verein alleine nicht aufbringen können.
Aus diesem Grund sind wir aktuell dabei ein weiteres Konto nur für den First-Responder einzurichten sowie die Möglichkeit der Spendenmitgliedschaft vorzubereiten.

Was ist in der genannten Summe enthalten?
• Personalkosten (1 bzw 2 Rettungssanitäter + Zulagen und 1 Aushilfe)
• Fahrzeugkosten (Treibstoff, Reparatur, Reserve)
• Unterkunft (Miete, Nebenkosten, Internet/Telefonzugang
• Verbrauchsmaterial
• Ausbildungs- und Weiterbildungskosten für unser Personal

Sollten Sie Interesse an einer Spendenmitgliedschaft haben, können sie sich jederzeit Telefonisch oder per mail bei uns melden.
Wir freuen uns über jeden Betrag